Heiligtuemer in Shannahja
Das Obar Das Obar ist ein mannhoher Stein, geformt aus Etwas, das dunkelrotes Glas scheint. Die Form selbst ist die stark vereinfachte Kontur eines weiblichen Koerpers, jedoch ohne Extremitaetaeten wie Arme und Beine. Es ist mehr die Ahnung einer weiblichen Figur denn ihr Abbild und steht alleine inmitten einer natuerlichen Lichtung in den Tiefen des Obarwaldes.
Das Heiligtum der Goettin, wie der Ort auch genannt wird, wird selten von einem menschlichen Auge gesehen. Waldhueter und -fuehrer gibt es einige im Obarwald, jedoch meiden diese die Lichtung, da man es als unziemlich erachtet sich der Goettin - deren Abbild man in der Figur sieht - bestaendig aufzudraengen.
Lediglich in Zeiten grosser Not begibt sich der amtierende Herrscher Shannahjas hierher um die Goettin nach Hilfe zu bitten.
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Hier in den Obari Talren waehlte die Mutter ihren ersten Krieger aus mehreren und schickte ihn, der sich als Faehigster bewiesen hatte, hinaus um ihr zu dienen.
Es heisst, dies sei die Person gewesen, welche das Herrschergeschlecht der Talren begruendet habe und den Grundstein fuer das Shannahja von heute legte.

Sieht man von dieser Legende ab, so bleibt Fakt, dass jeder Herrscherwechsel sich hier in den Obari Talren vollzieht. Egal wieviele die Hoehlen betraten, heraus kam immer nur einer und stets war diese Person der zukuenftige Herrscher. Ebenso ist es niemandem, der nicht von der Muttergoettin gerufen wurde oder ihr geweiht moeglich die Hoehlen zu betreten.

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