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Religion in Shannahja
Obwohl im Glauben der Shannahjer die grosse Muttergottheit eine Vorrangstellung einnimmt, so gibt es noch genug Regionen, in denen die 'alten' Goettern neben der Muttergoettin ihre berechtigten Rollen eingenommen haben. Urspruenglich eine mindere Gottheit einer Region, durchdrang der Glaube an die Muttergoettin mit den Jahrhunderten die Gesellschaft und manifestierte sich als oberste Gottheit, welche die Welt und ihre Bewohner erschuff und ihnen Leben einhauchte. Fanden sich andere Gottheiten und Wesen einst neben oder ueber ihr, so gelten diejenigen, welche nicht in Vergessenheit gerieten inzwischen als ihre Kinder, welche so weiterhin ihre Daseinsberechtigung haben. Je weiter man nach Sueden geht, desto oefter trifft man auf die sogenannten starken Kinder der Goettin, welche ihre eigenen Kultstaetten und -riten bis in diese Zeit hinein besitzen. Die Muttergoettin Ueber die Gestalt der Muttergoettin wird selten eine klare Aussage getroffen, da die einhellige Meinung der Shannahjer besagt, dass sie als der Ursprung Allens keinerlei konkrete, aeusserliche Form besitzt, sondern jedwedes, ihr beliebendes, Erscheiungsbild annehmen kann, welches jedoch stets - und da ist man sich einig - das eines Wesens ist, welches Mutter werden kann bzw. ist. Waehrend viele Kulturen eine Muttergoettin weich und sanft, fruchtbar und freundlich charakterisieren, sehen die Shannahjer in ihrer Goettin mehr. Wuerde man einen Shannahjer dazu befragen, waere seine Antwort, dass nichts ambivalenter sei als eine Mutter vieler Kinder. Sie kann nachgiebig, freundlich, geduldig, flexibel, mutig, stolz, unnachgiebig, grausam, verachtend und noch vieles mehr sein und muss es in ihrer Funktion auch. » Die Gesellschaft Shannahjas « Allgemein gehen die Shannahjer davon aus, dass die Goettin ihnen alles gegeben hat, was sie fuer ihr Leben und ihre Entscheidungen brauchen und sich bemerkbar macht, wenn sie es wuenscht oder fuer noetig haelt. |
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